Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Der Begriff Achtsamkeit beschreibt er einen Zustand der Klarheit. Achtsam zu sein bedeutet, unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart zu richten – klar, offen und nicht-wertend.

Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, eine Kunst der Wahrnehmung und eine Art und Weise des Seins, die es uns ermöglicht intensiv an unserem Leben teilzunehmen, weniger Stress zu erfahren und in vollem Umfang Glücksmomente zu leben.

Wege zur Achtsamkeit

Achtsamkeit Therapie Buddhistische Psychotherapie Kognitive Geistesschulung

Die Fähigkeit zur Achtsamkeit kann auf zwei unterschiedlichen Wegen entwickelt werden.
Durch Meditationsübungen oder durch die Fokussierung unserer Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment, in dem wir unsere Gedanken und unsere Verhaltensweisen im Alltag in Einklang miteinander bringen. Dazu kann man zum Beispiel seine volle Aufmerksamkeit auf ein Gespräch mit einer Person fokussieren, statt gedanklich abzuschweifen. Oder eine Tasse Tee bewusst zubereiten und achtsam jeden Schritt der Zubereitung wahrnehmen. Vollkommen präsent zu sein, darauf zu achten, was man hört, fühlt, sieht, riecht und schmeckt, das bedeutet den Fokus auf den aktuellen Moment legen.

Achtsamkeit bedeutet im Mittelpunkt des eigenen Lebens präsent zu sein. Unabhängig davon wie dieser Mittelpunkt gerade aussieht. Durch die Entwicklung einer Achtsamkeitspraxis werden Sie in der Lage sein Ruhe und Klarheit in Ihrem Leben zu integrieren und für die eigene Person ein tiefes Verständnis und eine intensive Selbstliebe entwickeln.

Vielleicht kennen Sie Achtsamkeit auch schon

Möglicherweise haben Sie Achtsamkeit auch schon am eigenen Leib erfahren. Oftmals passiert das während Aktivitäten, die wir sehr genießen. Wir gehen im Moment auf, tauchen komplett in ihn ein und leben in zu 100%. Das kann bei jedweder Tätigkeit passieren – beim Kochen, Musizieren, Sport treiben, etc. Der Geist wird ruhig und klar.

Achtsamkeit ist ein Werkzeug, dass es uns erlaubt diese Ruhe und Klarheit in jeden Moment unseres Lebens zu bringen. Sie schafft Raum zwischen uns und dem unaufhörlichen Strom an Gedanken in unserem Geist. Sie erlaubt es uns, unsere Gedanken, unsere Emotionen und unsere Umgebung wertfrei wahrzunehmen und bewusst zu entscheiden was wir davon loslassen und was wir weiterverfolgen möchten. Dies bedeutet für sich selbst zu sorgen. Mit einer regelmäßigen Übungspraxis verhilft uns dies zu weniger Stress im Alltag, einer tiefgreifenden Verbindung zum Leben und einer konzentrierten Bewusstheit.

Buddhistische Psychotherapie und Achtsamkeit

Die Buddhistische Psychotherapie liefert die passenden Werkzeuge, um den Achtsamkeits-Muskel zu trainieren. Dabei gehört die tägliche Meditationspraxis einfach dazu. Wer die Disziplin hat dies 2-4 Wochen auszuprobieren, wird eine Magie im Alltag entdecken. Dabei ist es egal, ob Sie Ihre Zwiebeln schneiden oder E-Mails beantworten.

Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis ist die ist ein notwendiger Faktor, um eine offene Bewusstheit im Leben zu erlangen und die Reise des Lebens wahrhaft zu erleben. Es ist eine Methode um zur Selbstentfaltung zu finden und sich selbst kennenzulernen. Achtsamkeit unterstützt sie dabei, die schönen, chaotischen und selbst die schmerzhaften Aspekte des Lebens mit einem klaren Geist und einem offenen Herzen zu ergreifen und zu leben.

Probieren Sie die Meditation doch einmal aus und tauchen Sie ab in eine angeleitete Meditation.

 

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