Mein Weg zum Buddhismus ist nicht ganz geradlinig und durch viele interessante Begegnungen mit Menschen geprägt, die sich für die buddhistischen Lehren begeistern.

Bereits während meines Studiums war ich vom Buddhismus angetan. Ich hatte bereits zwei Bücher vom Dalai Lama gelesen und empfand seine Lehren als ungemein wertvoll. Aber so wirklich verband ich Psychologie noch nicht mit Buddhismus. Das kam erst durch mehrere Reisen.

Wie ich zum Buddhismus kam

2012 reiste ich durch Kanada und ein Freund lud mich ein, mit ihm ins Shambhala Center in Halifax, Nova Scotia zu gehen. Dort lernte ich das erste Mal im praktischen Sinne Meditation, Achtsamkeit und die buddhistische Weltsicht. Das hat mir ungemein imponiert.

Es folgte eine 6-monatige Reise in Indien, während der ich mit dem Buddhismus noch vertrauter wurde. Ich lebte eine Zeit in Dharamsala und der Dalai Lama war mehr oder weniger mein Nachbar. Ich sah ihn ein paar Mal und lernte viele Dinge von ihm während einer 4-tägigen Unterweisung. Ich verbrachte viel Zeit in der tibetischen Bibliothek und las jedes Buch, das ich zum Thema finden konnte.

Wieder in Deutschland angekommen, lernte ich von Dr. Ennenbach seine Interpretation der buddhistischen Psychologie kennen und wurde Buddhistische Therapeutin der BPTⓇ.

Aber es zog mich wieder nach Indien, denn dort befindet sich die Wiege des Buddhismus. Auf meiner zweiten Indienreise ging ich u. a. nach Bodhgaya, dem heiligsten Wallfahrtsort der Buddhisten. Ich sah einen Abkömmling des Baums, unter dem Buddha die Erleuchtung erreichte. Das war ungemein inspirierend. Ich lebte in einem semi-klösterlichen Institut, in dem Mönche und buddhistische Gelehrte regelmäßig Kurse anbieten. In dieser Zeit arbeitete ich bereits als Onlinepsychologin und konnte mein neues, intensives Wissen direkt bei meinen Klienten anwenden. Das tue ich seither und bekomme viele positive Rückmeldungen.

Die Schnittstellen zwischen Buddhismus und Psychologie

Die gesamte buddhistische Philosophie dreht sich um die Beendigung des Leides. Und Buddha sagte ganz deutlich: Alles Leid hat seinen Ursprung in unserem Geist.

Von daher können wir sagen, dass Buddha bereits ein Psychologe mit wertvollen Erkenntnissen war. Die Methoden, die er uns an die Hand gibt, um unser Leiden zu beenden, wurden von vielen Gelehrten der westlichen Welt untersucht – und das bereits seit Jahrzehnten. Viele moderne Studien belegen beispielsweise die unterstützende Wirksamkeit von Meditation bei der Heilung verschiedenster psychologischer Probleme. Vor allem die Kognitive Verhaltenstherapie ist der Buddhistischen Psychologie sehr ähnlich. Aber ihr fehlt der Buddha und zum Teil auch die Tiefe der buddhistischen Weisheit.

Im Gegensatz zur westlichen Psychologie geht es in der buddhistischen Psychologie nicht nur um uns selbst sondern auch um alle anderen. Es geht darum sich in ein großes Weltgefüge einzuordnen und nicht nur für sich selbst Veränderungen anzustreben, sondern für alle Wesen.

Ich bin der buddhistischen Psychologie und Weltanschauung sehr zugetan, würde mich aber nicht als Buddhistin bezeichnen. Das ist wichtig, denn in meiner psychologischen Beratung geht es nicht darum, die Klienten zu missionieren, sondern lediglich positive Veränderungen mit der Weisheit des Buddhismus anzustoßen.

Im September 2019 werde ich gemeinsam mit meinem Kollegen Nadim Mekki eine Buchreihe zum Thema veröffentlichen. Um mehr über die Buchreihe Buddha to go zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Link.

Ich stelle mich vor

Psychologische Onlineberatung Psychotherapie

Mein Name ist Carolin Müller, ich bin Diplom-Psychologin, Buddhistische Therapeutin und Onlinepsychologin. Mit meinen Klienten spreche ich via VideoAnruf über Depressionen, Sorgen, Ängste und Selbstwertzweifel.

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Im September erscheinen …

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