Alle unsere gesundheitlichen Probleme sind gleichzeitig körperlich und psychisch. Wenn unser Körper wehtut, weil wir z. B. eine Verletzung haben, können wir uns auch traurig, ängstlich oder gestresst fühlen. Auf der anderen Seite, wenn wir gestresst oder depressiv sind, beeinflussen diese Gefühle unseren Körper, d. h. unsere körperliche Gesundheit.

Der buddhistische gesundheitliche Ansatz befasst sich sowohl mit unserer körperlichen als auch mit unserer psychischen Gesundheit und er tut dies in beiden Fällen über die Mechanismen des Geistes.

Kontrolle über unseren Geist erlangen

Egal ob in der modernen Psychologie oder in der buddhistischen Psychologie, unsere Gedanken werden oft als die Ursache unserer psychischen Belastung angesehen. Zu lernen sich der eigenen Gedanken bewusst zu sein und sie zu kontrollieren, führt demnach zu einer besseren mentalen Gesundheit. Die Praxis sich der eigenen Gedanken bewusst zu sein, wird „Achtsamkeit“ genannt. Es ist die Fähigkeit sich ganz auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren. Meditation steht in engem Zusammenhang mit Achtsamkeit. Bei Meditation geht es darum, den Geist zu trainieren, sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Das Ziel einer solchen Praxis ist es, ein höheres Bewusstsein für den eigenen Geist zu bekommen und zu bemerken, wie er sich ständig mit diversen Themen beschäftigt.
Meditation und Achtsamkeit sind sehr hilfreich, um psychische Probleme wie Depressionen, Angstzustände, Stress usw. zu verhindern und zu heilen. Und damit tragen sie auch zur Vorbeugung von körperlichen Erkrankungen bei, die in direktem Zusammenhang mit Stress und Angst stehen, z. B. Herz-Kreislauf-Probleme, psychosomatische Schmerzen, etc.

Bei körperlichen Erkrankungen, die anfänglich nicht mit psychischen Problemen zu tun haben, ist die gleiche Methode ebenfalls eine große Hilfe. Wenn wir mit körperlichen Problemen wie Knochenbrüchen, Grippe, Krebs oder gar nur einem Sonnenbrand konfrontiert werden, gibt es oft ein zusätzliches Leiden, das wir uns selbst zufügen, nur weil wir negative Gedanken und Sorgen haben. Körper und Geist sind miteinander verbunden und der holistische Ansatz der buddhistischen Psychologie hilft dabei den Heilungsprozess einer jeden Erkrankung zu unterstützen.

Den Fokus von sich auf andere verlagern

Die Entwicklung von mehr Selbstlosigkeit ist eine zentrale Idee in der buddhistischen Psychologie. Wenn Sie zum Beispiel ein Problem haben, denken Sie an all diejenigen, die ein viel größeres Problem haben als Sie. Wenn Sie sich einsam fühlen, denken Sie an all die anderen Menschen, die auch einsam sind. Wenn Sie deprimiert sind, denken Sie an die Tatsache, dass es Menschen gibt, die im selben Moment viel deprimierter sind als Sie… Dabei geht es nicht darum das eigene Leiden zu bagatellisieren, sondern es aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Sie sind nicht allein.

Selbst bei schweren körperlichen Problemen, z. B. wenn Sie ein Krankenhaus betreten, ist es sehr nützlich, Ihren Fokus von Ihren eigenen Schmerzen und Ängsten auf die Freundlichkeit derjenigen zu verlagern, die dort sind, um Ihnen zu helfen, und auch auf alle anderen Patienten, die dort sind und die in größerer Not sein könnten als Sie.

Die Verlagerung des Fokus von sich selbst auf andere kann das Leiden unmittelbar reduzieren und den Heilungsprozess erleichtern.

Loslassen durch die Erkenntnis von Unbeständigkeit

Generell legt die buddhistische Psychologie einen besonderen Schwerpunkt darauf, jede Art von Anhaftung loszulassen, sei es an materiellen Objekten, Menschen, Ideen und sogar am eigenen Körper und am eigenen Selbst. Dieses Loslassen muss aus dem tief empfundenen Bewusstsein entstehen, dass alle Dinge vergänglich sind. Unser Körper verändert sich ständig, unser Geist ändert sich ständig, unsere Ideen, unser materieller Besitz, unsere Beziehungen… Das Bewusstsein, dass alles entsteht und verschwindet, ist etwas, woran wir uns täglich erinnern müssen. Diese Erfahrung führt zu einem signifikanten Rückgang von Stress und Angst im Leben. Und es hilft viel unnötiges Leiden zu vermeiden. Mit anderen Worten: Es ist eine Vorbereitung auf die harten Ereignisse des Lebens, mit denen wir alle eines Tages konfrontiert sind: Liebeskummer, Verrat, Krankheit, Alter, Verlust, Tod… Wenn diese uns dann eines Tages betreffen, können wir ihnen mit einer inneren Resilienz begegnen und somit unsere geistige und körperliche Gesundheit schützen.

Ich stelle mich vor

Psychologische Onlineberatung Psychotherapie

Mein Name ist Carolin Müller, ich bin Diplom-Psychologin, Buddhistische Therapeutin und Onlinepsychologin. Mit meinen Klienten spreche ich via VideoAnruf über Depressionen, Sorgen, Ängste und Selbstwertzweifel.

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